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Quelle: Münsterland e.V. / Philipp Fölting

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Barrierefreiheit-Check an Schlössern und Burgen im Münsterland

Um Gästen ein möglichst inklusives und qualitativ hochwertiges Besuchserlebnis bieten zu können, unterziehen sich derzeit neun ausgewählte Schlösser, Burgen und Herrenhäuser im Münsterland in Hinblick auf eine „Reisen für Alle“-Zertifizierung einem Vorab-Check, bei dem die Häuser auf ihre Barrierefreiheit überprüft werden.

Untersucht werden wichtige Räumlichkeiten innerhalb des jeweiligen Betriebs, wie zum Beispiel Parkplatz, Eingangsbereich, Aufzüge und Ausstellungsräume. Im weiteren Verlauf des Prozesses wird ein detaillierter Prüfbericht samt Handlungsempfehlungen erstellt, der als Grundlage für kontinuierliche Verbesserungen der Barrierefreiheit dienen soll. Die detaillierte Bestandsaufnahme erfolgt durch zertifzierte Erheberinnen des Münsteraner Beratungsunternehmens Neumann Consult. 

Den Auftakt im münsterlandweiten Zertifzierungsprozess haben die Kolvenburg und Burg Vischering im Kreis Coesfeld gemacht; auch Schloss Raesfeld im Kreis Borken und Kulturgut Haus Nottbeck im Kreis Warendorf wurden bereits einem „Quick-Check“ unterzogen. Vielfach ergaben sich dabei bereits während der Begehungen vergleichsweise leicht umzusetzende Verbesserungsideen: So lassen sich beispielsweise Gebäudebereiche, die aufgrund ihrer bauhistorischen Beschaffenheit gar nicht oder für Menschen mit bestimmten Beeinträchtigungen nicht zugänglich gemacht werden können, durch den Einsatz digitaler Medien sichtbar und erlebbar machen.

In den kommenden Wochen werden ebenfalls im Kloster Gravenhorst und Kloster Bentlage im Kreis Steinfurt, im Stift Asbeck im Kreis Borken, im Haus Siekmann im Kreis Warendorf sowie im münsterschen Schloss Wilkinghege Begehungen vorgenommen.

Im nächsten Schritt ist dann eine Erhebung  in Bezug auf Barrierefreiheit im Sinne des deutschlandweiten Kennzeichnungssystems „Reisen für Alle“ geplant. Der gesamte Zertifizierungsprozess erstreckt sich voraussichtlich bis Ende des Jahres.

Die Kosten der Zertifizierung trägt das EFRE-Förderprojekt „Schlösser- und Burgenregion Münsterland“, das der Münsterland e.V. koordiniert.

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