Abpflastern 2026: Wettbewerb zur Entsiegelung für nachhaltige Ortsentwicklung
©Quelle: Münsterland e.V.Mit dem bundesweiten Wettbewerb „abpflastern“ ist am 21. März 2026 eine Initiative gestartet, die ökologische Stadtentwicklung mit bürgerschaftlichem Engagement verbindet. Bis zum 31. Oktober 2026 sind Kommunen, Organisationen und Privatpersonen aufgerufen, versiegelte Flächen zu entfernen und damit aktiv zur Klimaanpassung und Lebensqualität vor Ort beizutragen.
Alle gemeldeten entsiegelten Flächen werden automatisch der jeweiligen Kommune zugerechnet. Die Einteilung erfolgt in drei Ligen:
- Liga Klein: unter 20.000 Einwohner
- Liga Mittel: 20.000 bis 100.000 Einwohner
- Liga Groß: über 100.000 Einwohner
Diese Struktur ermöglicht einen fairen Vergleich zwischen unterschiedlich großen Kommunen und schafft zusätzliche Motivation durch den Wettbewerbscharakter.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Flächen freiwillig einer Organisation zu widmen – etwa Vereinen, Unternehmen oder Bildungseinrichtungen. Flächen, die Einrichtungen für Kinder und Jugendliche gewidmet werden, nehmen automatisch an der Sonderkategorie „Jugend pflastert ab“ teil.
„abpflastern“ ist ein Projekt von Studierenden der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung in Koblenz und orientiert sich am niederländischen Vorbild „NK Tegelwippen“. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch Prof. Dr. Lars Hochmann und Prof. Dr. Daniela Gottschlich.










