ADFC-Fachartikel gibt Einblicke in Mediennutzung im Radtourismus
©Quelle: Münsterlan e.V. / Philipp FöltingEin aktueller Fachartikel des ADFC beleuchtet erstmals auf Basis bislang unveröffentlichter Daten der Radreiseanalyse 2025, wie unterschiedliche Zielgruppen im Radtourismus Medien nutzen. Untersucht wird die gesamte Customer Journey – von der Inspiration über Planung und Buchung bis hin zur Orientierung unterwegs.
Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Zielgruppen. Während Urlaubsradler vor allem auf digitale und vielseitige Informationsquellen setzen, nutzen Tagesausflügler überwiegend Apps und individuell zusammengestellte Touren. Klassische touristische Informationsangebote spielen bei ihnen eine geringere Rolle. Bei längeren Radreisen hingegen bleibt die Nutzung vielfältig: Neben digitalen Angeboten behalten auch analoge Medien wie Beschilderung, gedruckte Karten oder Tourist-Informationen ihre Bedeutung.
Für die touristische Praxis leitet der Artikel konkrete Empfehlungen ab. Entscheidend ist eine zielgruppengerechte Ansprache mit passenden Inhalten – von detaillierten Routeninformationen für Radreisende über flexible Tourenvorschläge für Tagesausflüge bis hin zu niedrigschwelligen Angeboten für Einsteiger. Zudem wird deutlich, dass Inhalte verstärkt dort platziert werden sollten, wo sich die jeweiligen Zielgruppen bereits informieren, etwa in gängigen Apps oder Online-Plattformen.
Der Fachartikel liefert damit eine fundierte Grundlage, um Marketing- und Informationsangebote im Radtourismus gezielt weiterzuentwickeln und an veränderte Nutzungsgewohnheiten anzupassen.










