Landestourismusstrategie NRW rückt Einheimische stärker in den Fokus
©Quelle: Tourismus NRW e.V./Thomas KaupTourismus NRW hat beim Tourismustag NRW x Ruhrgebiet in Dortmund erste Eckpunkte für die Weiterentwicklung der Landestourismusstrategie vorgestellt. Künftig soll neben klassischen Kennzahlen wie Übernachtungen und touristischen Konsumausgaben stärker berücksichtigt werden, welche Wirkung der Tourismus auf die Lebensqualität und die Entwicklung der Regionen hat. Dabei rückt erstmals auch die einheimische Bevölkerung stärker in den Fokus.
Einheimische sollen touristische Angebote nicht nur selbst nutzen und von einem attraktiven Umfeld profitieren, sondern auch stärker in die Tourismusentwicklung einbezogen werden. Beispiele dafür sind die Ruhr.Topcard, die Freizeit- und Kultureinrichtungen für Gäste und Menschen vor Ort bündelt, sowie neue Ansätze wie das Projekt Urban.Trails. Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2025 halten 83 Prozent der Befragten den Tourismus für Nordrhein-Westfalen für wichtig.
Zu den zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre zählen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, nachhaltiger Tourismus sowie die Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Zudem sollen Kooperationen mit Kommunen, Wirtschaftsförderungen, Einzelhandel und Mobilitätsanbietern ausgebaut werden. Touristische Organisationen sollen neben der Vermarktung verstärkt strategische Entwicklung, Netzwerk- und Wissensmanagement sowie die Unterstützung ihrer Partner übernehmen.
Das beim Tourismustag vorgestellte Eckpunktepapier bildet die Grundlage für die weitere Ausarbeitung der Strategie. Die weiterentwickelte Landestourismusstrategie soll auf der ITB 2027 vorgestellt werden.
Dieser nachricht basiert auf einer Pressemitteilung von Tourimsus NRW vom 09.10.2026.
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