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13. August 2026

Hotelnachfolge: Wenn die Übergabe in der Familie keine Selbstverständlichkeit mehr ist

©Quelle: AbsolutVision/Unsplash

Die Nachfolge zählt zu den wichtigsten strategischen Entscheidungen für familiengeführte Hotelbetriebe. Dabei geht es längst nicht nur um Eigentumsverhältnisse, steuerliche Fragen oder Verträge: Eine Betriebsübergabe betrifft das Lebenswerk einer Familie, Arbeitsplätze, Vermögenswerte und nicht zuletzt die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

Während die Übergabe an die nächste Generation früher häufig als selbstverständlich galt, werden Nachfolgeentscheidungen heute bewusster getroffen. Unterschiedliche berufliche und persönliche Lebensentwürfe, hohe operative Belastungen, Investitionsbedarf oder wirtschaftliche Rahmenbedingungen können dazu führen, dass eine familieninterne Übergabe nicht die passende Lösung ist. Entscheidend ist deshalb weniger die Frage, ob ein Betrieb in der Familie bleibt, sondern welches Modell langfristig eine tragfähige Perspektive für Betrieb, Eigentum und Familie bietet.

Nachfolge frühzeitig und strategisch angehen

Das Beratungsunternehmen Kohl & Partner zeigt im aktuellen Fachbeitrag „Nachfolger für Hotel gesucht?“ typische Herausforderungen bei der Hotelnachfolge auf. Dazu gehören unter anderem die Erwartung, dass die eigenen Kinder den Betrieb übernehmen, eine unrealistische Einschätzung des Unternehmenswertes und ein zu später Start des Nachfolgeprozesses. Nach Einschätzung der Beratung sollte eine professionelle Übergabe daher bereits mehrere Jahre vor dem geplanten Stichtag vorbereitet werden.

Auch Alternativen zur klassischen familieninternen Übergabe spielen eine Rolle. Externe Betriebsführung, Verpachtung, Verkauf oder Beteiligungsmodelle können mögliche Zukunftsszenarien darstellen. Welche Variante geeignet ist, hängt unter anderem von Ertragskraft, Investitionsbedarf, Marktposition und den persönlichen Zielen der Eigentümer ab.

Der vollständige Beitrag von Kohl & Partner beleuchtet die häufigsten Fehler bei der Hotelnachfolge, zeigt Möglichkeiten für einen strukturierten Übergabeprozess auf und stellt unterschiedliche Zukunftsmodelle für familiengeführte Betriebe vor.

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Autor:in
Patrick Pieper

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