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Quelle: Münsterland e.V./Philipp Fölting

TiM wird gefördert durch:

Regionsweite Radverkehrsuntersuchung gestartet

Es ist die größte, jemals in der Region durchgeführte Evaluation des touristischen Radverkehrs: Im Auftrag des Münsterland e.V. wird seit November 2021 ein ganzes Jahr lang mit 22 Zählstationen und ab Frühsommer 2022 mit Befragungen im ganzen Münsterland erfasst, wie viele der gezählten Radfahrerinnen und Radfahrer touristisch auf der 100-Schlösser-Route unterwegs sind. Ziel sind zuverlässige und aktuelle Daten als Basis und Entscheidungsgrundlage, wenn es um zukunftssichere, zielgruppengerechte oder neue Angebote geht.

Zur Messung des Radverkehrsaufkommens auf der Route sind 20 automatisierte, mobile Radzählstationen seit November 2021 für die Dauer von einem Jahr im Einsatz. Sie werden ergänzt um zwei bereits bestehende permanente Zählstationen. Die Verteilung der Zählstellen orientiert sich an den durchschnittlichen Etappenlängen auf der 100-Schlösser-Route von 50 bis 60 Kilometern, die von Radreisenden im Schnitt zurückgelegt werden. Auch die Lage zu den besucherstarken Schlössern und Burgen und zu vielbefahrenen Wegabschnitten zwischen den Schlössern war für die Platzierung der Zählstellen mitentscheidend.

Ergänzend zur Zählung wird es ab Frühsommer 2022 auch eine persönliche, qualitative Befragung der Radreisenden am Wegesrand der Strecke geben. Sie ermöglicht die Differenzierung zwischen touristischem und alltagsbedingtem Radverkehr. Dabe wird erfasst, wie und mit wem die Menschen an- und abgereist sind, welche Erwartungen sie hatten, wie zufrieden sie mit der Beschilderung sind, für was sie Geld ausgegeben haben und vieles mehr. Aus den Ergebnissen sollen Handlungsempfehlungen für die gesamte Wertschöpfungskette entlang der Route abgeleitet werden. Die Daten sollen außerdem helfen, weitere Aussagen zur wirtschaftlichen Bedeutung des Radtourismus im Münsterland zu treffen.

Auch der Vergleich mit anderen Regionen wird durch die Befragung möglich: Das Befragungsdesign orientiert sich an bundesweit üblichen Fragestellungen und wird Vergleiche mit anderen Radfernwegen oder Radregionen ermöglichen.

Ab Februar können Radreisende aber auch über einen Online-Fragebogen an der qualitativen Befragung teilnehmen. Dieser richtet sich an alle, die die 100-Schlösser-Route im letzten halben Jahr oder Jahr mit dem Fahrrad gefahren sind. Zudem werden an wichtigen Kontaktpunkten der Route, zum Beispiel Schlössern und Burgen, den Tourist-Informationen oder Gastbetrieben, die Gäste darüber hinaus auf die Befragung aufmerksam gemacht.

Der Münsterland e.V. rechnet mit den Ergebnissen der Befragung im Winter 2022.

Die Radverkehrsuntersuchung wird finanziert im Rahmen des EFRE-Förderprojektes “Schlösser- und Burgenregion Münsterland”, das durch den Münsterland e.V. und die vier Kreise sowie die Stadt Münster im Rahmen der Regionale 2016 initiiert wurde. 


Standorte der Zählstationen

Genaue Standort-Koordinaten können bei Eva Stannigel (stannigel@muensterland.com, 02571 949304) angefragt werden.


Offizielle Pressemitteilung des Münsterland e.V. vom 20.01.2022

 

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