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2. Februar 2026

Bundesregierung beschließt Nationale Tourismusstrategie

©Quelle: Mathias Westermann / Pixabay

Die Bundesregierung hat am 28. Januar die Nationale Tourismusstrategie (NTS) im Kabinett beschlossen. Ziel der Strategie ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandortes Deutschland langfristig zu stärken und verlässliche Rahmenbedingungen für die überwiegend klein- und mittelständisch geprägte Branche zu schaffen.

Erstmals bündelt die NTS tourismusrelevante Maßnahmen aller Bundesressorts unter einem gemeinsamen strategischen Dach. Im Fokus stehen dabei insbesondere Unternehmensentlastung und Bürokratieabbau, die Attraktivität und Anbindung des Reiselandes Deutschland, Digitalisierung, Arbeitsbedingungen und Fachkräftegewinnung, nachhaltiger Tourismus sowie die EU-Tourismuspolitik.

Zu den geplanten Maßnahmen zählen unter anderem der Abbau bürokratischer Hürden, Investitionen in die touristische Infrastruktur, die Stärkung der Mobilität im In- und Ausland sowie die weitere Digitalisierung, etwa bei Visaverfahren. Auch arbeitsmarktpolitische Reformen sollen dem Tourismus zugutekommen, darunter eine geplante Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes. Zudem misst die Strategie dem nachhaltigen Tourismus eine zentrale Rolle bei, da dieser zunehmend an Bedeutung gewinnt und die Wettbewerbsfähigkeit der Branche stärkt.

Der Tourismus ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Deutschland: Mehr als zwei Millionen Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutschland zählt sowohl bei Urlaubs- als auch bei Geschäftsreisen zu den führenden Reisezielen. Gleichzeitig bleibt die touristische Nachfrage der deutschen Bevölkerung hoch – allein 2024 wurden europaweit Pauschalreisen im Wert von rund 40 Milliarden Euro gebucht.

Vertreter der Branche begrüßen die Nationale Tourismusstrategie als wichtiges Signal. Sie sehen darin ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zur Bedeutung des Tourismus sowie eine stärkere koordinierende Rolle des Bundes bei der Weiterentwicklung des Standortes Deutschland.


Quellen: Pressemitteilungen des Bundeswirtschaftsministeriums, des Deutschen Tourismusverbands und des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft

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Autor:in
Patrick Pieper

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