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20. Mai 2026

Bund startet neue Förderrunde für Klimaanpassung in Kommunen

©Quelle: Münsterland e.V./Philipp Fölting

Städte und Gemeinden können ab sofort neue Fördermittel für klimaresiliente Grün- und Freiräume beantragen. Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen hat die fünfte Förderrunde des Bundesprogramms „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ eröffnet. Für den Projektaufruf 2026 stehen insgesamt 80 Millionen Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds bereit.

Gefördert werden Maßnahmen, die Kommunen bei der Anpassung an Klimafolgen wie Hitze, Trockenheit und Starkregen unterstützen. Im Fokus stehen naturbasierte Lösungen der blau-grünen Infrastruktur, etwa neue oder aufgewertete Grünflächen, klimaresiliente Bepflanzungen, Entsiegelungen, Regenwasserrückhalt, Gewässeraufwertungen oder die Umgestaltung von Verkehrsflächen, Stadtplätzen und Brachflächen.

Antragsberechtigt sind Städte und Gemeinden. Landkreise können nur dann Anträge stellen, wenn sie Eigentümer des Förderobjekts sind. Interkommunale Projekte werden ausdrücklich begrüßt. Der Bund übernimmt in der Regel bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, bei Haushaltsnotlage bis zu 90 Prozent. Der Bundesanteil liegt zwischen 500.000 Euro und 8 Millionen Euro. Projektskizzen müssen bis zum 30. Juni 2026 digital über easy-Online beim BBSR eingereicht werden.

 

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Autor:in
Patrick Pieper

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