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17. Juni 2026

Ratgeber zur KI-Kennzeichnungspflicht veröffentlicht

©Quelle: KI-generiert mit DALL·E / ChatGPT

Ab dem 2. August 2026 gelten in der Europäischen Union neue Transparenzpflichten im Rahmen der KI-Verordnung (AI Act). Unternehmen, Behörden und Selbstständige müssen bestimmte KI-generierte Inhalte künftig als solche kennzeichnen.

Betroffen sind insbesondere sogenannte Deepfakes – also KI-generierte Bilder, Videos oder Audiodateien mit Bezug zu realen Personen, Orten oder Ereignissen. Auch KI-generierte Texte können kennzeichnungspflichtig sein, wenn sie zur Information der Öffentlichkeit veröffentlicht werden und keine ausreichende redaktionelle Kontrolle erfolgt.

Zur Orientierung hat die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Schwenke einen praxisnahen Leitfaden veröffentlicht. Der Ratgeber erläutert, welche Inhalte betroffen sind, wie die Kennzeichnung erfolgen muss und welche rechtlichen Folgen Verstöße nach sich ziehen können. Hintergrund sind mögliche Bußgelder von bis zu 15 Millionen Euro oder drei Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.

Der Leitfaden richtet sich an alle, die KI-generierte Inhalte veröffentlichen oder KI-Systeme beruflich einsetzen.

 

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Autor:in
Patrick Pieper

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