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14. Oktober 2026

Europaradweg R1: Partner-Workshop zur Weiterentwicklung nachhaltiger Strukturen

©Quelle: Europaradweg R1_D3 / Thomas Koy

Wie lässt sich der Europaradweg R1 langfristig als attraktives Radreiseangebot stärken? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Partner des Förderprojekts „D3-R1-Vernetzt“, darunter der Münsterland e.V., am 6. und 7. Oktober 2026 bei einem Workshop in Lutherstadt Wittenberg. Im Mittelpunkt standen die Weiterentwicklung bestehender Koordinierungs- und Finanzierungsstrukturen sowie Perspektiven für ein nachhaltiges Marketing entlang der D-Route 3 – Europaradweg R1.

Bestehende Strukturen analysieren und Zusammenarbeit stärken

Im Rahmen des Workshops am Sitz des Projektpartners WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg e.V. wurden bestehende Koordinierungs-, Netzwerk-, Finanzierungs- und Marketingstrukturen entlang der Route analysiert und mit anderen überregionalen D-Routen und Rad(fern)wegen in Deutschland verglichen.

Auf dieser Grundlage diskutierten die Teilnehmenden bewährte Praxisbeispiele und mögliche Ansätze, um die bundesländerübergreifende Zusammenarbeit zu stärken, tragfähige Finanzierungsmodelle zu entwickeln und gemeinsame Marketingaktivitäten langfristig zu sichern.

Nachhaltige Perspektiven für den Radtourismus

Ziel des Förderprojekts „D3-R1-Vernetzt“ ist die Entwicklung dauerhafter und verlässlicher Koordinierungs- und Finanzierungsstrukturen für den Europaradweg R1. Damit sollen wichtige Voraussetzungen geschaffen werden, um den Radfernweg gemeinsam mit Kommunen, Kreisen, Tourismusorganisationen und touristischen Leistungsträgern nachhaltig als attraktives Radreiseangebot weiterzuentwickeln.

Ein weiterer Workshop ist für das erste Quartal 2027 geplant. Dabei sollen die bisherigen Arbeitsergebnisse und Handlungsoptionen konkretisiert werden. Im Anschluss ist die Veröffentlichung der Ergebnisse vorgesehen.

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Autor:in
Patrick Pieper

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