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10. Dezember 2025

No-Shows im NRW-Gastgewerbe: Ergebnisse einer aktuellen DEHOGA-Umfrage

©Quelle: Münsterland e.V.

Immer mehr Betriebe im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe berichten von steigenden No-Show-Fällen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des DEHOGA NRW unter 250 Gastronomiebetrieben, Caterern und Hoteliers im Land. Nahezu alle Teilnehmenden (86,8 Prozent) erleben regelmäßig Reservierungen, die ohne Absage nicht wahrgenommen werden – häufig verbunden mit erheblichen wirtschaftlichen Auswirkungen.

Rund 60 Prozent der Befragten verzeichnen Umsatzeinbußen von bis zu fünf Prozent, die übrigen sogar noch höhere Ausfälle. Zudem geben fast zwei Drittel (64,3 Prozent) an, dass sich das Problem in den vergangenen Jahren spürbar verschärft hat. DEHOGA NRW weist darauf hin, dass No-Shows insbesondere in einer Branche mit hohen Kosten, Personalengpässen und niedrigen Margen zusätzliche Belastungen verursachen.

Die Betriebe reagieren inzwischen mit verschiedenen Maßnahmen, um Ausfälle abzufedern. Dazu gehören telefonische Rückfragen oder Erinnerungsnachrichten (38,8 Prozent), Hinweise auf die Verbindlichkeit von Reservierungen (30,1 Prozent) sowie – seltener – Vorkasse (12,6 Prozent) oder die Hinterlegung von Kreditkartendaten (9,8 Prozent). Stornierungsgebühren bleiben die Ausnahme. Etwa 28,4 Prozent der Betriebe haben bislang keine Schritte eingeleitet. Viele Unternehmen berichten, dass Gäste neue Verfahren akzeptieren, wenn transparent über Hintergründe und Notwendigkeiten informiert wird.

Der Verband betont, dass No-Shows nicht nur finanzielle Einbußen verursachen, sondern auch Kapazitätsplanung und Gästeservice erschweren. Zugleich appelliert der DEHOGA NRW an Gäste, Reservierungen nur bei tatsächlicher Absicht vorzunehmen und im Zweifel frühzeitig zu stornieren, um Betriebe zu entlasten und anderen Gästen die Chance auf einen Besuch zu ermöglichen.


Dieser Artikel basiert auf einer Pressemitteilung des DEHOGA Nordrhein-Westfalen vom 04.12.2025↗.

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Autor:in
Patrick Pieper

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